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Sakura im KVG-Kunstbus, Stade

Ende Februar 2012 habe den KVG-Kunstbus besichtigt und für die Ausstellungsvorbereitung fotografiert. Die leuchtend grüne Farbe der Haltestangen hat mich dazu verleitet, diese Farbe in meinen extra für die Ausstellung im Bus konzipierten Arbeiten aufzunehmen.
Eine Melange von Grün, Weiß und Rosa bestimmt jahreszeitenbezogen die Motive der Ausstellung. Dabei spiele ich auch deutlich auf einen der Frühlingsboten, die Blüte der japanischen Kirsche (japanisch: Sakura), an.
Dieses Thema habe ich bereits 2009 aufgegriffen. Die üppige Blüte der japanischen Kirschbäume, die in großer Zahl die Hauptstraße meines Wohnortes Apensen zieren, löst in mir immer wieder eine tiefe Freude über dies immer wiederkehrende und in der norddeutschen Umgebung etwas exotisch wirkende Naturereignis aus.

Ziel meiner Materialwahl und der künstlerischen Umsetzung war es, die Leichtigkeit, Luftigkeit und den Duft der Frühlingsnatur auszudrücken.

Der Begriff “Sakura“ steht in Japan für Aufbruch und Schönheit, aber auch für Vergänglichkeit.

Daher nehme ich zusätzlich in den ausgestellten Werken auch den Begriff der Vergänglichkeit auf. Die Vergänglichkeit drückt sich sicher auch besonders für die Menschen der norddeutschen und wassergeprägten Hansestadt Stade im gezeitenbeeinflussten “Auf und Ab“ des Wassers (Fluss und Meer) aus.
Dafür bietet sich im Bus eine Ausstellungsvorrichtung für zwei DIN-A2-Formate an.

Wattenmeer Weltnaturerbe

In Plakatform zeige ich hier die Problematik der bedrohten Artenvielfalt an den Beispielen des UNESCO–Weltnaturerbes Wattenmeer und der wirtschaftlichen Nutzung der Meere.
Diese Plakate sind Collagen aus Fotos meiner themenbezogenen Arbeiten und aus Biologie-Lehrmaterialen (Projektionsfolie). Die A3-Darstellungen zeigen Fragmente meine Rauminstallationen aus dem Jahr 2003 mit dem Namen “Wonderful New World“ (Produktionsstätte der genmanipulierten Auster A.45 aus Porzellan) und aus dem Jahr 2005 "GEPRÜFT NACH DIN 5004 3. 1B" (Meeresfauna).

© Dorota Albers