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Epidemien

DORO-Viren

In dem Projekt, mit dem ich mich schon seit dem Frühjahr 2007 befasst habe, setze ich mich künstlerisch-kritisch mit dem Thema "Epidemien"auseinander.

Angst ist ein entscheidender impuls zum Handeln

Das Bedürfnis, sich damit genauer auseinanderzusetzen, entstand aus vorhandenen Ängsten: Wie gehe ich im Alltag mit der Gefahr um? Ist es unbedenklich, eine Rinderbrühe zu kochen?
Der Landwirt von nebenan darf seine Hühner nicht aus dem Stall lassen, da überfliegenden Zugvögel die Vogelgrippe verbreiten könnten!
Diese ganz persönlich erlebten Beispiele klingen erst einmal banal, alltäglich und unwissenschaftlich. Die „Angst“ ist jedoch ein entscheidender Impuls zum Handeln.

Künstlerische Auseinandersetzung

In meiner künstlerischen Umsetzung "designe" ich "Viren".
Hauptbestandteil der Objekte sind Knochen - eine Substanz, die alle Wirbeltiere auf unserem Planeten verbindet.
Eine Verbindung, die uns zeigt, wie nahe die Schreckensvision einer möglichen Pandemie der Wirklichkeit schon gekommen ist?

Die Rinderknochen, die ich schon seit drei Jahren gesammelt und aufbereitet habe, haben ihre Bestimmung im Projekt gefunden, indem ich anfing, aus ihnen "DORO-Viren zu designen.


HIER VIDEO Doro-Viren ab Minutenstand 0:55, Rathaus, Stade (2017)
HIER VIDEO Doro-Viren ab Minutenstand 1:45, Marschtorzwinger, Buxtehude (2010)

© Dorota Albers