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Epidemien

DORO-Viren

In dem Projekt, mit dem ich mich schon seit dem Frühjahr 2007 befasst habe, setze ich mich künstlerisch-kritisch mit dem Thema "Epidemien" auseinander.

Die Initialzündung für die Entwicklung meiner „DORO-Viren“ war der Ausbruch des sogenannten Rinderwahns (BSE) im Jahr 2009. Mit dieser Seuche kam eine schon lange bestehende Gefährdung sehr deutlich an die Öffentlichkeit.
Es ist ein Beispiel für die Vielzahl von größtenteils durch den Menschen selbst „produzierten“ biologischen Gefährdungen für Mensch und Tier - leider immer noch aktuell und gefährlich!

Wie gehe ich im Alltag mit der Gefahr um?

Ist es unbedenklich, eine Rinderbrühe zu kochen?
Der Landwirt von nebenan darf seine Hühner nicht aus dem Stall lassen, da überfliegenden Zugvögel die Vogelgrippe verbreiten könnten!
Diese ganz persönlich erlebten Beispiele klingen erst einmal banal, alltäglich und unwissenschaftlich. Die „Angst“ ist jedoch ein entscheidender Impuls zum Handeln.

Künstlerische Auseinandersetzung

In meiner künstlerischen Umsetzung "designe" ich "Viren".
Hauptbestandteil der Objekte sind Knochen - eine Substanz, die alle Wirbeltiere auf unserem Planeten verbindet.
Eine Verbindung, die uns zeigt, wie nahe die Schreckensvision einer möglichen Pandemie der Wirklichkeit schon gekommen ist?
VIDEO Doro-Viren ab 0:55 min, Rathaus, Stade (2017)
VIDEO Doro-Viren ab 1:45 min, Zwinger, Buxtehude (2010)

© 2003-2020 Dorota Albers