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Artenvielfalt: Schwund

"Maispignon" - ein Mutant erobert die Wiesen

Das gewohnte Bild des Kornfeldes weicht dem des Maisfelds aus. Dieser Wahrnehmung stimmt überein mit der Berichterstattung aus den Medien: Mais als ein ergänzender Energielieferant zu sein.
Bei mir, in meiner dörflichen Umgebung, gibt es Biogasanlagen - Energiegewinnung aus Mais. Hier und dort schießen wie die Pilze aus dem Boden. Die runden Gestalten assoziieren mit ihren Formen, aus Vogelperspektive betrachtend, 'Riesenchampignons', die den Wiesenchampignon auf die Pelle rücken.

Die Story (von mir erfunden) zur künstlerischen Umsetzung im Mai 2012

Der Wiesen–Champignon, bekannt auch als Wiesen–Egerling, wird durch einen seit kurzem entdeckten Mutanten verdrängt. Wodurch die Mutation ausgelöst wurde, ist noch unklar. Man fand bei dem Derivat Spurenelemente vom Mais. Es kann sein, dass durch die Kontamination die Proteine in Mitleidenschaft gezogen worden sind und sich somit ein Prozess der Genmutation vollzog. Seit der Veränderung seines Stoffwechsels schreit der Pilz regelrecht nach Maisstärke.
Herr der Lage können wir wieder werden, indem wir dem Pilz 'Maispignon' den Nährboden Maisanbau radikal entziehen. Wollen wir das? Nach Lösungen wird dringend gesucht, um den Schaden, den der 'Maispignon' anrichtet, so gering wie möglich zu halten.

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© Dorota Albers